IOC lädt Prof. Siebold zu Consensus-Meeting nach Lausanne ein.

06.11.2017, 14:24 UhrATOS Klinik Heidelberg

Als internationaler Spezialist für Kreuzbandchirurgie bei Kindern und Jugendlichen war Prof. Rainer Siebold im Oktober zum Internationalen Olympischen Comitee (IOC) nach Lausanne eingeladen. Gemeinsam mit weiteren internationalen Spezialisten für Kreuzbandchirurgie bei Kindern, Sportphysiotherapie, Sportwissenschaft und Medizin-Ethik wurde ein Konsens für die Prävention von Kreuzbandverletzungen, deren konservativer oder operativer Therapie und für nachhaltige Rehabilitationmaßnahmen erarbeitet.  Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist ein Kreuzbandriss schwerwiegend. Die Verletzung bedeutet oft das Ende der sportlichen Karriere und führt in vielen Fällen zu Früharthrose. In wissenschaftlicher Diskussionsrunde wurden die Probleme erläutert und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, um die Situation für die jungen Patienten zu verbessern.

Die Ergebnisse, des von Prof. Engebretsen, dem Vorsitzenden für wissenschaftliche Aktivitäten des IOC initiierten Konsensus-Treffens werden Anfang 2018 in mehreren internationalen wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.