ATOS News

Die ATOS News bieten eine Vielzahl von hochrelevanten Fachartikeln - Entdecken Sie eine Auswahl der Artikel hier oder laden Sie die neuste ATOS News Ausgabe direkt herunter 

Hüfte

Frühe und späte Komplikationen in der Hüftarthroskopie
Von Fritz Thorey

"Die Indikationen für die Hüftarthroskopie haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen; insbesondere auch durch die verstärkte Aufmerksamkeit für Impingementläsionen. Insgesamt führt die Hüftarthroskopie zu guten Ergebnissen, dennoch treten gelegentlich Probleme auf. Die drei Hauptgründe für Revisionseingriffe sind Schmerz, verringerter Bewegungsumfang und funktionelle Beeinträchtigung. Als Ursache dieser Beschwerden finden sich am häufigsten unbehandelte oder nicht vollständig behobene knöcherne Impingement-­Läsionen." Mehr

Knie

Revision nach Knieprothesenimplantation
Von Christoph Becher und Hajo Thermann

"Die Implantation einer Knieendoprothese führt bei fortgeschrittener Gonarthrose zu einer deutlichen funktionellen Verbesserung und Schmerzreduktion des Knies im Vergleich zur rein konservativen Behandlung. Trotzdem ist mit bis zu 25 % immer noch ein erheblicher Anteil der Patienten mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Technische Verbesserungen, Innovationen sowie ein verbessertes Verständnis der Patholo­gie und Biomechanik des Kniegelenkes sollten eigentlich zu einer Steigerung der Zufrie­denheit und Reduktion der Revisionsraten führen. Allerdings sind die Revisionsraten im Verlauf der Jahre eher gestiegen. Die Ursachen für die Revision haben sich dabei aller­ dings geändert. Während in früheren Jahren hauptsächlich Implantat­assoziierte Prob­leme wie eine aseptische Lockerung der Prothese durch Polyethylenabrieb für eine Revision verantwortlich waren, so sind heute eher Ursachen wie ein Malalignment, Instabilität des Knies oder periprothetische Infektionen zu finden. Bis zu 78 % der Revisionen erfolgen in den ersten 6 Jahren nach der Primärimplantation.In diesem Beitrag werden ohne Anspruch auf Vollständigkeit Beispiele für typische Gründe für eine Revision aufgezeigt und dabei Lösungswege für ein erfolgreiches Ergebnis darge­stellt. Die Infektion als Ursache einer Revision wird kein Bestandteil dieses Beitrages sein." Mehr

Knorpel

Revision nach Umstellungsosteotomie körpereigener Knorpelzelltransplantation 
Von Rainer Siebold

"Im Laufe des Lebens entwickeln viele Patienten einen innenseitigen Knorpelverschleiß am Kniegelenk. Ursachen sind Meniskus­ und Knorpelverletzungen, Kniebandinstabilitäten, ein übermäßiges O­Bein und genetische Faktoren. Bleibt der Meniskus unverletzt, sind die Knorpelschäden oftmals gut durch eine körpereigene Knorpelzelltransplantation zu verschließen. Liegt ein O­Bein mit Überlastung der Innenseite vor, führen wir zur Entlastung der Innenseite und zum Schutz der Knorpelbehandlung zusätzlich eine Beinachskorrektur (= valgisierende Umstellungsosteotomie) durch. Beide Eingriffe können für sich gesehen eine Revision erforderlich machen, in der Praxis ist das zum Glück nur sehr selten der Fall." Mehr

Kreuzband

Revision nach Kreuzbandoperation
Von Holger Schmitt

"Nach Kreuzbandeingriffen können verschiedene Früh­ und Spätkomplikationen auftreten, die Revisionen erfordern. Insbesondere bei Spätrevisionen wegen persistierender Instabilität ist die exakte Analyse der Ursachen wichtig, um die richtige Therapieoption  zu finden." Mehr

Schulter

Revision nach Gelenkflächenersatz der Schulter
Von Markus Loew, Sven Lichtenberg, Petra Magosch, Mark Tauber, Frank Martetschläger und Peter Habermeyer

"In ausgewählten Indikationen führt der humerale Gelenkflächenersatz zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Bei Fehlschlägen ist der Wechsel in eine anatomische Totalendoprothese oder in eine inverse Prothese eine zuverlässi­   ge Option. Das chirurgische Vorgehen ist relativ unkompliziert und die Resul­ tate  sind  zufriedenstellend." Mehr

Revision nach primärer Schulterfrakturenduprothese
Von Mark Tauber, Frank Martetschläger, Petra Magosch, Sven Lichtenberg, Markus Loew und Peter Habermeyer

"Die Endoprothetik hat ihren festen Stellenwert in der Behandlung komplexer Humeruskopffrakturen. Dabei kommen anatomische Frakturprothesen eher beim jüngeren und aktiven, inverse Prothesen eher beim älteren und auch geistig eingeschränkten Patienten zum Einsatz. Die Ergebnisse der Fraktur­ endoprothetik sind denen der Endoprothetik bei primärer Omarthrose oder bei Defektarthropathie jedoch unterlegen, so dass Revisionseingriffe nötig werden. Diese erfordern häufig den Wechsel auf ein inverses Prothesenmodell." Mehr